Seifenblasen

Seifenblasen sind so so schön. Haben sie nicht irgendwie sogar etwas Märchenhaftes? 

Wir haben ein Rezept aus Hausmittelchen, für schöne bunte und vor allem märchenhafte Seifenblasen! Also haltet die Puste an und legt los:

Ihr braucht: 

Seifenblasen
  • 3 Tassen (destilliertes) Wasser
  • ¼ Tasse Zucker
  • ¼ Tasse Spülmittel oder Neutralreiniger
  • Blumendraht 
  • Garn, Klebeband oder alte Strohhalme  
  • Ein Topf 
  • Eine Tasse
  • Etwas zum Umrühren 
Seifenblasen

So geht’s: 

  1. Für den Pustestab biegst du dir aus Blumendraht eine einfache Form zurecht. Lasse aber am unteren Ende der Form Draht überstehen, damit du daraus den Griff formen kannst. Wir haben es uns einfach gemacht und einen Kreis geformt. Natürlich kannst du auch ein Herz oder alles andere zurechtbiegen. Unser Tipp ist aber eine große einfache Form zu wählen, weil die Blasen dann einfach am besten zur Geltung kommen.
  2. Jetzt kümmere dich um das überstehende Stück Draht. Du kannst es durch einen alten Strohhalm pieksen und es um den Halm wickeln, damit du einen Stab hast. Wenn du keine Strohhalme findest, kannst du das lange abstehende Stück auch ganz einfach mit Garn, Wolle oder Klebeband umwickeln.

Beachte
Kaufe hierfür bitte keine neuen Strohhalme. Diese sind oft aus Plastik und nicht gut für unsere Umwelt. Aber vielleicht habt ihr ja noch ein paar alte Strohhalme zuhause liegen. 

  1. Nun fehlt dem Pustestab zu seinem Glück noch etwas zum Pusten. Für die Seifenblasenlauge mischst du das Wasser (destilliertes Wasser soll noch besser funktionieren, ist aber nicht notwendig) mit dem Zucker in einem Topf und erwärmst die Flüssigkeit. Rühre solange gut um, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
Seifenblasen
  1. Nun gibst du die Neutralseife oder Spüli hinzu.
Seifenblasen
  1. Wenn die Seifenblasen noch länger halten sollen, dann lasse die Lauge noch etwa 4 Stunden lang stehen. Für die ungeduldigen Kandidaten kann der Spaß natürlich auch jetzt schon losgehen! 

Tipp

Wir haben viele Varianten ausprobiert. Bei uns hat es am besten mit Spülmittel und normalem Wasser funktioniert.  Probiert es aus und denkt dran: Übung macht den Meister! 

Viel Spaß! 

Schon gewusst? 

Habt ihr euch schon mal gefragt, wie Seifenblasen entstehen?

Seifenblasen bestehen aus Seifenlauge. Also aus Wasser und Seife. Wasser und Seife bestehen aus ganz ganz kleinen Molekülen. Wenn man nun Luft in die Seifenlauge pustet, bildet sich um die Wassermoleküle eine ganz dünner Seifenfilm. Die Seifenmoleküle ziehen sich dabei gegenseitig an und halten die Blase so zusammen. Die Blase hat eine Seifenhaut ist im inneren und eine außen. Zwischen den beiden Seifenschichten ist eine ganz dünne Wasserschicht. Die Schwerkraft macht den Seifenschichten aber einen Strich durch die Rechnung. Sie zieht das Wasser nach unten, weswegen sich die Seifenmoleküle nicht mehr halten können. Die Blase platzt. Damit unsere Blasen nicht so schnell platzen, haben wir einen Trick: Zucker! Er sorgt dafür, dass sich die Wassermoleküle besser aneinander festhalten können und die Schwerkraft sie nicht so schnell nach unten zieht. 

Seifenblasen

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